Standpunkte

Tiefgarage

Wir wollen keine Auto-Parkplätze für Dauerparkierer im Dorfzentrum. Die geplante Tiefgarage setzt falsche Signale. Wenn ein Bedarf besteht, soll dieser an der Peripherie z.B. beim Bahnhof Tägerwilen-Gottlieben befriedigt werden. Natürlich ohne Steuergelder.

Kinder- und Jugendzentrum (KJZ)

Die Schule verfügt über genügend Landreserven, um ihren schulischen Raumbedarf zu decken. Ihr Vordringen auf die Gemeindewiese ist völlig unnötig. Ein überdimensionierter Luxusbau passt nicht zur angespannten Finanzlage der VSG Tägerwilen.

Gemeindewiese

Die Gemeindewiese gehört der Politischen Gemeinde und somit der ganzen Bevölkerung von Tägerwilen. Sie soll als Begegnungsort erhalten und neu gestaltet werden als ……

Grünfläche und Lebensraum

verspielt, ideenreich, naturnah

Begegnungsort

sozialer Treffpunkt

Festplatz

für Dorffeste und Anlässe

Die Gemeindewiese… ein Ort der Möglichkeiten… für die ganze Bevölkerung

Alternative Vision für die Gemeindewiese

Mein Name ist Rebecca Fässler. Tägerwilen ist seit der ersten Sekunde meines Lebens mein Zuhause. Ich bin ausgebildete Primarlehrerin und studiere derzeit an der ZHAW. Als angehende Umweltingenieurin befasse ich mich mit der Planung von nachhaltigen, lebenswerten und biodiversen Orten im Siedlungsraum. Es geht also darum, den Lebensraum des Menschen für die zukünftigen Herausforderungen zu wappnen und gleichzeitig schöne und lebendige Begegnungsorte zu schaffen. Dies steht ganz im Kontrast zum aktuell breit diskutierten Projekt des Kinder- und Jungendzentrums.

In der Bedürfnisanalyse wurden Firmen angefragt, ob sie Parkplätze benötigen, aber nach den Bedürfnissen der Tägerwilerinnen und Tägerwiler wurde nicht gefragt. Für ein lebendiges Zentrum sind diese jedoch entscheidend! Daher appelliere ich an dich, das aktuelle Projekt des KJZ abzulehnen, um danach gemeinsam mit der der Bevölkerung den Dorfkern für alle einladend zu gestalten.

Stell dir vor: «Markus sitzt auf einer Bank neben dem Spielplatz und schaut zu, wie seine Enkelkinder mit dem jüngsten Kind von Daniel spielen. Markus schmunzelt, weil Daniel sein Kleinkind zum fünften Mal ermahnt, es soll keinen Sand essen. Miliana, Daniels Frau, erklärt daneben ihrer Tochter, welcher Vogel so schön singt und sie haben grossen Spass dabei, den Vogel zu imitieren und zu lauschen, ob er zurückruft. Sie treffen Thomas, der in der Bank arbeitet und sich beim Bob’s Diner einen Burger zum Mittagessen gekauft hat. Im Park möchte er eine Weile dem stressigen Büroalltag entfliehen. Er hat immer noch ein Lächeln im Gesicht, weil der kleine Kindergärtler auf dem Heimweg ihm spontan einen High-Five gegeben hat.

Jean-Michel ist ein bisschen spät für ein Meeting, aber er fühlt sich sicher beim Fahrradfahren, denn die Bahnhofsstrasse ist autofrei. Er geniesst es, all die Menschen im Schatten der Bäume an den herzigen, runden Tischen vor den Restaurants und Cafés sitzen zu sehen. Dort trifft sich Monika mit ihren Freundinnen zum Kaffeetrinken. Eine erzählt ihr, wie sehr ihr das neue Dorfzentrum gefällt, denn die von einer Bank umrandete Platane, die sie vorgeschlagen hat, wurde gepflanzt. Franziskas Freundin liebe es, wie schön es hier jetzt ist und wie vielen Menschen sie nun begegnet.»

So ein Dorfzentrum wünsche ich mir! Hilf mit, damit ein Dorfzentrum für ALLE entsteht!

So könnte es aussehen (Beispiele):

Weitere Beispiele werden folgen.

Alternativen Schulgebäude

«Viel freie Flächen auf dem Primarschulareal. Alle schulischen Raumbedürfnisse können hier problemlos abgedeckt werden. Besonders der Kindertreff mit dem Mittagstisch wäre  hier goldrichtig platziert, in unmittelbarer Nähe zu den Kindern, die diese Tagesstruktur nutzen (Kindergärtner und Primarschüler).»

Weitere Alternative (Platz des heutigen Pavillon):

«Wieso erstellt die Schule nicht auf dem heutigen Platz des Pavillon einen Neubau? Die Gemeindewiese würde der Bevölkerung erhalten bleiben – aufgewertet und neu gestaltet – naturnah, verspielt, ideenreich!»